Exzellenz beginnt im Innern

Die Qualität interner Services ist ein entscheidender Faktor für Effizienz, Zufriedenheit und funktionierende Prozesse im Unternehmen. Mit internen Servicebefragungen machen Sie sichtbar, wie gut interne Dienstleister – etwa IT, HR oder Facility Management – die Bedürfnisse ihrer internen Kunden erfüllen und wo nicht. Damit erkennen Sie frühzeitig Verbesserungspotenziale, stärken die Zusammenarbeit zwischen Abteilungen und schaffen so die Basis für eine exzellente Performance nach außen.

Interne Servicequalität

Interne Servicequalität messen und Zusammenarbeit optimieren

Die Messung interner Servicequalität sollte in regelmäßigen Abständen erfolgen. So lassen sich Optimierungsmaßnahmen systematisch überprüfen und gegebenenfalls anpassen.

Definition
Befragung
Reporting
Follow-up

1. Scope, Methode und Frequenz festlegen

Im ersten Schritt legen Sie fest, welche Querschnittsfunktionen in die Evaluation einbezogen werden sollen – zum Beispiel IT, HR oder Facility Management.
Anschließend definieren Sie die Zielsetzung der Befragung:

  • Status-Quo-Analyse: Wenn Sie das Verhältnis zwischen Serviceeinheiten und internen Kunden zunächst umfassend explorieren möchten, empfiehlt sich eine detaillierte Befragung entlang des Kontaktpunktmodells. Dabei werden alle relevanten Schnittstellen der Zusammenarbeit beleuchtet, um grundlegende Handlungsbedarfe zu identifizieren.
  • Kontinuierliche Qualitätssicherung: Geht es eher um eine regelmäßige Überprüfung der Servicequalität, bietet sich ein wiederkehrender Einsatz kurzer Net Promoter Approaches (eNPA) an. Diese kompakten Befragungen liefern schnell Feedback und ermöglichen eine agile Steuerung.
Zusammenarbeit von Mitarbeitern an einem Schreibtisch

2. Den passenden Fragebogen entwickeln

Je nach Zielsetzung definieren Sie im nächsten Schritt den Fragebogen, der Ihre Anforderungen optimal abbildet.

Status-Quo-Befragung:
Die Basis bildet ein hierarchisches Touchpoint-Modell, das alle aus Kundensicht erlebbaren Kontaktpunkte und Facetten des Serviceerlebnisses einbezieht. Idealerweise wird dieses Studiendesign durch eine qualitative Vorstudie ergänzt, um das Modell fundiert zu entwickeln.

eNPA-Befragung:
Hier ist der Fragebogen deutlich kompakter. Auf die zentrale Weiterempfehlungsfrage folgen einige kurze Fragen zur Zufriedenheit mit den wichtigsten Aspekten der Servicequalität sowie eine offene Frage für Anregungen und Kritik.

3. Einsicht in aktuelle Ergebnisse

Das myResults-Modul bietet Ihnen im myReports-Tab ein Dashboard mit einem Überblick über alle Ergebnisse - und das in Echtzeit! Ihre HR-Expertinnen haben die Möglichkeit, verschiedene KPIs zu analysieren und in die Detailbewertungen einzutauchen. Mit einem granularen Rechte-/Rollenkonzept besteht die Möglichkeit anhand einer Organisationsstruktur Zugriffsbereiche zu definieren. Zudem stehen Filtervariablen und Zeitreihen für tiefrgeifende Insights zur Verfügung. Offene Kommentare können mit künstlicher Intelligenz automatisiert kodiert werden - selbstverständlich DSGVO-konform.

4. Closed-loop Ticketsystem

Ein weiteres Modul der (r)evolution Befragungsplattform bietet Ihnen die Möglichkeit eines Closed-loop Follow-ups. Dabei generiert jedes Interview ein Ticket, welches einem Follow-up Owner zugeteilt wird. Der Follow-up Owner führt ein Gespräch mit dem Mitarbeitenden, um die Gründe für die (schlechte) Bewertung zu erfahren. Diese Art des persönlichen Feedbacks ist der Auftakt zu einem Dialog zu den Ursachen kritischer Bewertungen. Mit aggregierten Statistiken über viele Tickets hinweg, haben HR-Verantwortliche so die Möglichkeit, wirklich wirkungsvolle Maßnahmen abzuleiten.

PUBLIKATIONEN

Mehr zum Thema Mitarbeiterforschung

Sagen, was wichtig ist

Zentrale Aufgabe der Marktforschung ist es, zu sagen, was wichtig ist. Im zweiten Teil der Serie zu den Methoden der Präferenzmessung geht...

zur Publikation

Von Touchpoint zu Touchpoint

Die Beziehung zu B2B-Kunden ist meist langfristiger, die Erfahrungen an Touchpoints intensiver und die Bedeutung sozialer Schnittstellen größer als bei B2C-Kunden. Umso...

zur Publikation

Schlüsselfragen

Wie gut ist ein Unternehmen in Strategiefeldern wie Digitalisierung, Datenschutz, CSR oder Agilität aufgestellt? In Zeiten disruptiver Veränderungen stehen Unternehmen vor großen...

zur Publikation

C-Suite Customer Journey

Kundenbeziehungen im B2B Top-Segment zeichnen sich durch ihre besondere Komplexität und Sensibilität bei hohem Kundenwert aus. Mit quantitativen Befragungen von Top-Kunden bleiben...

zur Publikation

Markenauftritte jenseits von Hochglanz-Images

Um einer Marke ein einmaliges, unverwechselbares Image zu geben, fließen große Budgets in klassische Imagekampagnen. Doch was passiert, wenn das Image einer...

zur Publikation

Die Lösung des Problems

Die Sequenzielle Treiberanalyse in der Kundenzufriedenheitsforschung. Die Kundenzufriedenheitsforschung ermittelt die Relevanz von Leistungsmerkmalen zumeist durch lineare oder nicht-lineare Verfahren. Aus unserer Sicht...

zur Publikation

Packen wir’s an – aber was?

Damit aus einer Kundenzufriedenheitsstudie die richtigen Schlüsse gezogen werden, bedarf es einer elaborierten Bestimmung der Zufriedenheitstreiber. Unser Beitrag zeigt Vor- und Nachteile...

zur Publikation

Sven Slodowy

Geschäftsführer
Gründer und Gesellschafter

Diplom Soziologe

Stefan Eiring

Bereichsleiter Mitarbeiterforschung


M.Sc. Wirtschaftspsychologie

Was können wir für Sie tun?

Bei jeglichen Fragen zu unseren Services und Tools stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!