Methoden / Qualitativ

Der qualitative Forschungsprozess verlangt eine konsequent wissenschaftliche Fundierung

Das Stichprobendesign erfolgt hypothesengeleitet, die Erhebung verstehen wir als hoch analytischen Erkenntnisprozess und die Analyse bildet als Königsdisziplin den Abschluss. Erst eine stringente und transparente Ausgestaltung aller Stufen des Forschungsprozesses bringt echte Qualität in die qualitative Forschung.

Qualitative Forschungsmethoden

Mehr als eine spannende Gruppendiskussion

Stichprobendesign: Repräsentanz, nicht Repräsentativität

Qualitative Marktforschung setzt sich bewusst über statistische Repräsentativität hinweg. Sie schaut nicht auf Durchschnitt und amorphe Masse, sie betrachtet den Idealtypus einer konkreten Gruppe, um eine möglichst vollständige inhaltliche Repräsentanz von Einstellung und Verhalten abzubilden. Klare Zielgruppendefinition und intelligente Rekrutierung sind deshalb für uns zentral: Es geht darum, mit Zielpersonen in Dialog zu treten, die typisch für ihre Gruppe sind.

Erhebungsmethodik: Die schnellen Brüter der Marktforschung

Unsere Erhebungsmethoden sind feinfühlige Instrumente, deren Anwendung auf wissenschaftlich nachvollziehbare Art Erkenntnisgewinne schafft. Dabei wählen wir ohne jede Ideologie den jeweils besten Forschungsansatz aus den verschiedenen ethnologischen, kognitiven, sozial- oder tiefenpsychologischen Schulen.

Die Rolle des Moderators bzw. Interviewers ist für uns mehr als die des empathischen Entertainers. Er ist gleichzeitig authentische Projektionsfläche (außen) und analysierender Forscher (innen), der während der Erhebung fortwährend Hypothesen bildet und testet. So beginnt der Erkenntnisprozess schon mit der Erhebung.

 

Wir beforschen die unterschiedlichen Erhebungseinheiten mit folgenden Methoden:

Die Gruppe

  • Klassische Fokusgruppe
  • Kreativ-Workshop
  • Co-Creation Workshop
  • Online-Fokusgruppe (synchron, asynchron)

Das Individuum

  • Einzelexploration
  • Tiefeninterview
  • Experteninterviews
  • Qualitative Telefoninterviews

Der Kontext

  • Teilnehmende Beobachtung
  • In-Home Interviews
  • User Experience
  • Tagebuchverfahren

Analyse und Präsentation: Theoriebildung mit Bodenhaftung

Die Auswertung fordert ein souveränes Oszillieren zwischen abstrakter Analyse und konkretem Beleg. So führt über die Topografie des Individuellen die Verdichtung, Typisierung und Integration auf ein höheres Abstraktionsniveau. Konsequent durch O-Töne belegt, leiten wir daraus nachvollziehbare Schlussfolgerungen und klare Handlungsempfehlungen ab. Gerne laden wir Sie ein, an unseren Analyse-Workshops teilzunehmen, um direkten Einblick in die Theoriebildung zu erhalten und den Erkenntnisprozess durch Ihre Impulse zu bereichern.

Publikationen / Case Studies

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